Strecke: S.Andrea - Marciana - Via Crucis - S.Andrea.
Länge: ungefähr12 km .
Höhenunterschied: etwa 400 Meter
Befahrbarkeit mit dem Fahrrad: 95%
Prozentanteil Asphalt/Schotter: etwa 50/50
Längenstrecke: eineinhalb Stunden.
Anmerkung: nur für erfahrene Bikers.
Wir beginnen unseren Ausflug mit der Abfahrt von der Linienbushaltestelle
des kleinen Ortsteils von Zanca. Wir schlagen die Landstraße
Nummer 25 in Richtung Marciana ein. Am Anfang ist die Straße
eben, doch die Steigung nimmt nach und nach zu, ohne jedoch hohe
Werte zu erreichen. Nachdem etwa 6 Km zurückgelegt worden sind,
während der wir die herrliche Aussicht über die nordwestliche
Küste genießen können und bei klarer Sicht auch
über Capraia, Gorgona und einen Teil der Riviera Etrusca, erreichen
wir den Ort Marciana auf 375 Metern ü. d. M.. Wir biegen die
erste Straße rechts ein, wobei wir den Hinweisschildern zum
Wallfahrtsort der Madonna del Monte folgen. An der folgenden Gabelung
halten wir uns links und beginnen mit einer entschiedenen Steigung.
Nach wenigen hundert Metern stoßen wir rechts auf die Markierungen
des Pfads Nummer 3. Wir folgen ihm und schalten aufgrund der bemerkenswerten
Steigung und des steinigen Untergrunds, die den Anstieg mühsam
und gleichzeitig technisch werden lassen, sofort unseren "Klettergang"
ein. Wir steigen entlang der Via Crucis stetig hinauf und ignorieren
die verschiedenen Abzweigungen zu den Pfaden Nummer 6, 10 und 13.
Nachdem die 555 Meter Höhe erreicht sind und nachdem zweieinhalb
Kilometer von Marciana zurückgelegt worden sind, treffen wir
auf den Wegweiser Nummer 14 nach Patresi. Wir schlagen diesen Pfad
ein, der Anfangs breit und eben mit einigen technischen Passagen
zwischen den Steinen ist. Wir betrachten von nahen die merkwürdigen
Granitformen des Aquila und des Uomo Masso, während wir unten
die Sicht auf S. Andrea und Zanca genießen. Einige kurze,
anspruchsvolle Strecken zwingen uns dazu, das Rad zu schieben: auf
der Insel Elba gehört das zu den Spielregeln! Die Abfahrt beginnt
ruhig über erdigen Untergrund, aber schon bald wird sie anspruchsvoll.
Wir durchqueren den Kastanienwald bis wir zu einer kleinen Kapelle
kommen. Noch ein Abschnitt mit einer technischen Abfahrt und wir
stoßen auf die Markierung mit dem Pfad Nummer 13. Es geht
links weiter bis zu der folgenden Gabelung nach Zanca: nun geht's
für die Free Riders erst richtig los! Wir stellen den Sattel
herunter und schlagen die steile Abfahrt ein, wobei wir die Räder
auf die großen Granitblöcke aufsetzten, die fest im Boden
verankert sind und fast eine lange Naturtreppe bilden, die uns erneut
nach Zanca führen wird. Spaß ist garantiert, allerdings
empfehlen wir das Tragen eines Helms und ein gutes Mountainbike.
Wir bitten außerdem darum, sehr aufzupassen und die uns umgebende
Natur zu respektieren!