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NATURERLEBNIS AUF DEM
PFERDERÜCKEN
Der
Ausritt beginnt in Uccellaia in der Nähe von Marciana
Marina. Von hier geht es im Val di Cappone hoch, wo noch die
seltene Farnart Osmunda wächst. Ein kurzes Stück Asfalt, dann befindet
man sich in Marciana Alta.
In kurzer Zeit reitet man bis zur Kirche Madonna del Monte, an der
sich Pferd und Reiter ausruhen können. Danach reitet man in Richtung
des "Semaforo" (Ruine eines von der Marine erbauten militärischen
Überwachungspunktes zur Kontrolle des Meeresarms zwischen Korsika
und Elba). Man erzählt sich, Napoleon habe von hier aus Zeichen
in Richtung Korsika abgegeben. Im Schritt geht es über die schwierigen
Stellen im Granit dieses antiken Pfades. Zu Beginn des Sommers blühen
Ginster, Zistrosen, Rosmarin. Abstieg auf demselben Weg in Richtung
Pomonte. Trotz des einzigartigen Panoramas ist dieser Abstieg beschwerlich.
Man sollte schon mal absteigen. Am Ende, die wohlverdiente Pause
am Meer. Danach reitet man durch das Tal, Val dei Mori, unterhalb
des Monte Capanne, um dann die Richtung Le Mura einzuschlagen. Mitten
auf einer Weide zwei Beispiele für die auf der Insel so typischen
Ziegenställe aus Stein: Ein traumhaftes Bild. Wieder im Sattel,
geht es weiter in Richtung Le Macinelle und dann zum Monte Perone
und nach Sant'Ilario. Die mittelalterliche Atmosphäre dieser Ortschaft
sollte man zu Pferde erleben. Unterhalb des Monte Perone befindet
sich wieder Weideland, heute nicht mehr so wichtig wie in der Vergangenheit,
als von hier das gesamte Heu für alle Pferde der Insel kam. Von
Sant'Ilario aus geht es im großen Bogen in Richtung Colle Reciso,
dann zurück nach Marciana Marina.
Zu Pferd zwischen den Naturschätzen
von Elba
Das Pferdetrekking entlang der Schotterpfade des Nationalparks des
toskanischen Archipels gehört zu den Touristikvorschlägen
des Hotels Ilio vom Capo S. Andrea. Für einen Alternativurlaub
im Zeichen des Sports, der Natur und Kultur.
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